AktuellesNews

Erstes vollelektrisches Passagierschiff mit Batterietechnik von aentron in Berlin

Seit Mitte Juni fährt das erste rein solarbetriebene Fahrgastschiff, mit innovativer aentron Batterietechnik auf der Spree. Der vollständig aus Aluminium gebaute Katamaran der Kiebitzberg Werft ist mit Solarmodulen ausgestattet, die ein Laden der aentron Batterien während der Fahrt ermöglichen. Im Schiffsrumpf wurden aentron HV-Speichersysteme auf Basis von 10 kWh Modulen, die durch eigene Energiecontroller gesteuert werden, verbaut. Damit wurde eine getrennte redundante Lösung für Bord und Antriebsenergiespeicher realisiert. Das Laden der Batterien erfolgt durch Solar und Landstrom. 

Als einer der wenigen Hersteller bietet aentron Energie-Speichersysteme mit DNV GL-Zertifizierung an – eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass diese in der Berufsschifffahrt und damit auch für Fahrgastschiffe eingesetzt werden dürfen. Hinzu kommen entscheidende Faktoren, wie die hohe Belastbarkeit der Module durch ein robustes Metallgehäuse, der modulare und skalierbare Aufbau sowie die 360-Grad-Integration.

Gefördert wurde der Bau des Katamarans und eines baugleichen Schwesterschiffs, das diese Woche die finale Abnahme durch die Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) erhält, durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Fachbereich Mobilität, Berlin. Initiator ist die SolarWaterWorld AG, die mit ihrer langjährigen Expertise im Bereich elektrischer und solarbetriebener Boote und Schiffe das Projekt vorangetrieben hat.

„Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein“, so Dr. John de Roche, Direktor Innovation und Entwicklung bei aentron. „In der Berufsschifffahrt ist die zuverlässige, sichere und leistungsstarke Energieversorgung auch unter rauen Bedingungen von großer Bedeutung. Unsere Energiespeicherlösungen sind speziell für diese Anforderungen konstruiert. Wir sind stolz darauf, dass wir als einer der wenigen Hersteller die Zertifizierung nach den strengen Kriterien der DNV GL vorweisen können und so zum Gelingen des Gesamtprojekts beitragen konnten.“